Datenbrille – So wichtig ist ein innovatives Design für Ihren Erfolg

Datenbrillen machen Informationen mit Hilfe von sogenannten Augmented-Reality-Anwendungen zum Erlebnis. Für Spiel, Produktsupport und Simulation sind Datenbrillen als innovatives Hilfsmittel auf dem Vormarsch. Profitieren Sie mit dem richtigen Design im Anwendungsfeld Ihres Unternehmens von den neuen Technologien rund um Datenbrillen.

Was ist eine Datenbrille?

Was Sie im Film vor wenigen Jahren noch für Science Fiction gehalten haben, ist nun eine echte technische Möglichkeit. Eine Datenbrille ist eine Sehhilfe, die mehr kann. Äußerlich ähnelt die Datenbrille einer Sport- oder Schutzbrille. Im Gestell befindet sich jedoch ein Mini-Computer. Die Gläser bestehen aus kleinen Bildschirmen, die den Blick mit Daten anreichern. Das kann zum Beispiel die Aussicht in eine weite Landschaft sein, wo an jeder Erhebung und in jedem Tal die Höhenmeter digital angegeben werden. Verstellt man den Blick, verschieben sich die Daten mit. Diese Technologie nennt man „Augmented Reality“ (AR; angereicherte Wirklichkeit) oder „Virtual Reality“ (VR; virtuelle oder scheinbare Wirklichkeit). Unter anderem Google hat mit seinem Google Glass einen Vorreiter für Augmented-Reality-Brillen entwickelt.

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Wie funktioniert eine Datenbrille?

Eine Datenbrille wird über den internen Computer gesteuert und ist darüber hinaus mit dem Internet verbunden. Das heißt, sie kann auf online Anwendungen, Informationen und Ereignisse zurückgreifen und reagieren. Ein Beispiel: Ihre Datenbrille kann – genau wie Ihr Smartphone – nicht selbst die aktuelle Temperatur an Ihrem Aussichtspunkt oder auf den Hügeln an Ihrem Horizont messen. Aber es kann auf verschiedene Wetterstationen zugreifen und deren Informationen auf dem Display des Trägers anzeigen. Außer dem Display verfügt eine solche Virtual Reality Brille auch über Kamera oder Sensoren, Mikrofon und Kopfhörer. Ihr Leistungsvermögen ähnelt dem eines durchschnittlichen Smartphones.

Datenbrillen arbeiten dabei auch mit Ihrem Smartphone zusammen. Sie können die verschiedenen Funktionen über eine App auf dem Handy konfigurieren. Danach steuern Sie Ihre Brille entweder über Sprache oder per Gestensteuerung. Im Falle von Google Glass zum Beispiel enthält die Virtual-Reality-Brille aber keine Lautsprecher, sondern erzeugt Töne in Ihrem Gehirn über Vibrationen, die direkt an die Schädelknochen weitergeleitet werden.

Eine AR-Brille unterscheidet sich von einem sogenannten Head-Mounted Tablet. Dieses smarte Tablet wird wie die Brille am Kopf getragen. Es ist jedoch nicht vom Tragen eines eigentlichen Brillengestells abhängig, sondern kann ebenso an einem Helm, einem Hut oder anderen kopfgetragenen Utensilien befestigt werden. Die Steuerung funktioniert auch hier über ein angekoppeltes Smartphone und Sprache.

Was ist mit einer Datenbrille alles möglich?

Google hat eine der ersten „Smart Glasses“ für den Alltagsgebrauch entwickelt. Schon seit einigen Jahren kann man mit Google Glass Nachrichten empfangen, direkt auf dem Gerät lesen oder sich vorlesen lassen. Google Glass zeigt auch durch mobile Navigation den Weg zu einer Zieladresse. Es lassen sich damit außerdem Fotos und Videos aufnehmen. Freizeitsportlern macht das Spaß. Berufskicker können damit sogar neue Perspektiven für eine Fernsehübertragung eines Spiels an die Zuschauer liefern.

Einige Unternehmen haben Brillen zum Spielen gebaut. Damit lässt sich Virtual Reality voll ausschöpfen. Durch die VR-Brille verwandelt sich die unmittelbare Umgebung in eine Landschaft mit Hindernissen und Missionen.

Im industriellen Bereich sind ebenfalls Apps auf dem Markt, die menschlichen Akteuren Prozesse erleichtern sollen. Beispielsweise verwenden Logistik-Unternehmen Geräte zum Kommissionieren von Waren. Smart Glasses ermöglichen hier Lagermitarbeitern freihändiges Entnehmen von Waren aus dem Regal. Aufträge werden visuell und über Sprache gesteuert. Außer Arbeitsanweisungen für Aufträge kann die Brille auch Hilfestellung bei der Navigation durch die Gänge des Lagers geben und verkürzt damit Wege. In anderen Anwendungen helfen Datenbrillen bei Wartung und Optimierung. Sie ergänzen die Beobachtungen des menschlichen Auges mit Daten und Messungen aus anderen Quellen. Ein Monteur kann damit schneller den Fehler an einer Maschine finden. Ein Verfahrenstechniker identifiziert blitzschnell den Engpass in einer Produktionsanlage.

Eine große Unterstützung – wenn nicht Revolution – bieten Datenbrillen auch als eigentliche Sehhilfen im Gesundheitsbereich. Blinde bekommen über sie verbal Informationen über ansonsten nur sichtbare Hindernisse oder Einrichtungen wie den Standort des Fahrstuhls an der U-Bahn-Haltestelle. Chirurgen erhalten bei Operationen zusätzliche Informationen zum Zustand des Patienten oder der Reaktion bestimmter Organe auf den Eingriff – eine Hilfestellung, die dem Arzt schnelleres Reagieren erlaubt.

Die Werbebranche beschäftigt sich mit der Funktion des Eye Tracking bei Brillenträgern, Damit können Marketingspezialisten nachvollziehen, welche Reklame Aufmerksamkeit auf sich zieht und bei welcher der Probant schnell weiterschaut.

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Was macht ein gutes Design aus?

Die Definition für gutes Design von Brillen liegt in der Erfüllung von Userbedürfnissen. Bei welchen Anforderungen soll die Datenbrille den Nutzer unterstützen und wie macht sie das am besten? Ein erfahrener Designingenieur sucht den Dialog mit den eigentlichen Trägern der Brille und begleitet, fragt und beobachtet um herauszufinden, wie das perfekte Design für dessen Anwendung aussehen soll. Die technischen Möglichkeiten setzen selten Grenzen.

So arbeitet der dänische Hersteller für Wasser- und Wärmesteuerungen, Grundfos, zum Beispiel an einer Datenbrille, die Wartungsingenieuren bei der Überprüfung von Anlagen hilft. Der Techniker läuft mit VR-Brille durch ein komplexes Wasserleitungssystem. Während er dem Fluss folgt, zeigt ihm die Brille Wasserdruck, Temperatur, Geschwindigkeit und andere wichtige Parameter an, die er für seine Arbeit braucht. Die Brille wurde mit dem Wissen zahlreicher Wartungsingenieure erarbeitet. Gutes Design bezieht die sogenannte User Experience, die Benutzerschnittstelle ein. Wann ist eine Datenbrille für einen Grundfos-Ingenieur sinnvoll? Sie unterstützt dann, wenn sie den erfahrenen Fachmann mit relevanten Daten schnell und vor Ort versorgt. Diese Daten zu identifizieren ist eine umfassende Designaufgabe. Wann ist die Datenfülle eine echte Hilfe und wann stört oder verwirrt der Überfluss? Diese Frage muss in der Designphase beantwortet werden. Die Technik kennt für alles eine Lösung, den Inhalt entscheidet der gute Industrie-Designer. An welcher Stelle soll welcher Messwert erscheinen? Eignet sich das Head-up-Display, bei dem das Display im Blickfeld des Trägers erscheint, für die gewünschte Anwendung? Ist es eine gute Idee, kritische Werte rot blinken zu lassen, oder soll es dem Ingenieur überlassen sein, alle Messwerte zu interpretieren?

Bei Brillen wie bei anderen vorpreschenden Technologien gilt: Nehmen Sie Ausgangspunkt in Ihrem Problem und finden Sie die richtige Lösung dafür. Der Wunsch nach einer Datenbrille sollte auch ein tatsächliches Problem lösen. Ein guter Designer wird sie auf diesem Weg unterstützen und die beste Lösung für Sie und im Dialog mit Ihnen erarbeiten. Nehmen Sie Kontakt auf.

 

Blistermaschine - So wichtig ist das Design